Ausflug zum Flughafen Münster/Osnabrück

Hinter den Kulissen eines Flughafens

Vor Kurzem haben wir mit den Kindern der Heilpädagogischen Wohngruppe 2 aus Dissen den Flughafen Münster/Osnabrück besichtigt.

Während der anderthalbstündigen Führung besuchten wir sogar Bereiche, die man als normaler Fluggast gar nicht zu Gesicht bekommt.

Sicherheit geht vor

Zu Beginn unserer Entdeckertour erhielten wir Besucherausweise. Dann besichtigten wir die öffentlichen Bereiche des Terminals.

Obwohl wir uns nur umschauen wollten, mussten wir dabei auch alle  durch die Sicherheitskontrolle gehen: In einigen Bereichen muss jeder, der dorthin will, erst durch die Kontrolle.

 

Die Gepäckabfertigung

Am spannendsten fanden wir die Gepäckautobahn: Jeder Koffer erhält am Check-in-Schalter einen Aufkleber mit einem individuell erstellten Barcode. Dann fährt er über die Gepäckförderanlage zur automatischen Sicherheitskontrolle.

Die Gepäckbänder befinden sich meist unterhalb der Besucherbereiche, und es gibt Zu- und Abfahrten wie auf einer Autobahn.
Dank des Barcodes wird jeder Koffer schließlich automatisch zum richtigen Flugzeug geleitet.

Dort verlädt das Flughafenpersonal jedes einzelne Gepäckstück händisch in den Bauch des Flugzeuges. Es achtet dabei auf eine ausgewogene Gewichtsverteilung, denn sonst kann die Maschine aus dem Gleichgewicht kommen.

 

Raus aufs Vorfeld

Zum Schluss unserer Flughafenrundreise fuhren wir mit dem Vorfeldbus an den Flugzeugen, Betriebs- und Feuerwehrfahrzeugen vorbei und kamen dabei auch der Startbahn etwas näher.
Leider konnten wir kein Passagierflugzeug beim Starten und Landen aus nächster Nähe beobachten.

Nach dem Ende der Führung gingen wir zur Besucherterrasse, wo wir immerhin ein paar Kleinflugzeuge beim Fliegen beobachten konnten.
Jetzt wissen unsere Kinder, wie es auf einem Flughafen zugeht – und vielleicht kommen sie ja irgendwann einmal als Passagiere wieder dorthin.

(Joline Schulz vom Team Dissen)

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